Tekst piosenki
Am Trog steht Eber Eberhard und seufzet dann und wann
Weil er seit langer Zeit in Liebe schmachtet
Er schmachtet nach Krescenzia, der Sau von nebenan
Und htt' sie gern vernascht, eh' man sie schlachtet
Ihr feurig-feuchter Blick entzndet seine Liebesbrunst
Wenn sie so schelmisch zwinkert und dabei so schweinisch grunzt
Gar zierlich ist ihr Schinken, ihr Eisbein ist es auch
Doch das Schnuck'ligste an ihr, das ist ihr ser Hngebauch
Eberhard
Sei doch nicht so vernarrt
Du hast ein viel zu sonniges Gemt
Und ahnst noch nichts davon, was dir im Leben alles blht
Nie hat der Eber Eberhard an Konkurrenz gedacht
Doch sein Nachbar war ein ausgesproch'ner Streber
Er machte sich bei jedem Schwein beliebt bei Tag und Nacht
Und wurde bald im Stall der Obereber
In alle Angelegenheiten steckt er seinen Rssel rein
Und bald gehrt auch Zenzi diesem fetten Oberschwein
Doch Eberhard der guckte nur saudumm wie Schweinchen Schlau
Und raunzte resigniert: Na denn ade, du se Sau!
Eberhard
Sei doch nicht so vernarrt
Du glaubst die sen Sachen warten alle nur auf dich
Und dabei bist du nur ein armes Schwein, wie du und ich
Vor Kummer fra sich Eberhard die Plauze voll und fett
Und blickte nur noch lustlos in die Runde
Bald kam dann auch der Schlchter und da ging's ihm an's Kotelett
Und auch fr Zenzi schlug die letzte Stunde
Gemeinsam trifft im Schlachthaus sie der Hammer auf den Kopf
Und was sterblich ist an ihnen wandert in den gleichen Topf
Im Tode erst lscht Eberhard den groen Liebesdurst
Auf ewig sind sie nun vereint in einer Dauerwurst
Eberhard
Dein Beispiel ist apart
So Mancher hat in seinem ganzen Leben niemals Schwein
Doch das Schicksal setzt das Messer an und renkt das wieder ein






