Tekst piosenki
Ich sitz' an meinem Schreibtisch wie jede Nacht und denk' darber nach, ob alles berhaupt noch Sinn macht.Ich mein' das Leben und was es uns noch wert ist, jeder beschwert sich, Zweifel und Frust vermehren sich.Gedanken qulen mich, hunderttausende auf kleinstem Raum, hab' Angst vor'm Albtraum, deshalb schlaf' ich kaum.Sind ewig beschftigt das Leben neu zu gestalten, doch was wir auch versuchen, es bleibt alles beim Alten.Ich kann mich nicht mehr halten: Mir fehlt die Kraft, habe keine Zukunft, fhl' mich wie in lebenslanger Einzelhaft.Sterben fr die Wissenschaft, erforsch' das Leben nach dem Tod. Die Neugier siegt, auch wenn mir das Nichts droht.Ich mu es riskieren, was kann mir schon passieren? Mit diesem schei Leben hab' ich nichts zu verlieren!Mein Entschlu steht fest, ich bin also bereit Fr den alles entscheidenden Schritt in die Unendlichkeit.Ein fremder Ort, zum Greifen nah! Bin ich erst mal dort, bleibt nichts, wie es war!Diese Stimme, die immer zu mir spricht: Kein Ausweg in Sicht! Doch ich antworte nicht!Ein fremder Ort, zum Greifen nah! Bin ich erst mal dort, bleibt nichts, wie es war!Diese Stimme, die immer zu mir spricht: Kein Ausweg in Sicht! Doch ich antworte nicht!Kalter Stahl lt den Schwei auf meiner Stirn gefrieren, Krmpfe schtteln mich, die mich ein wenig irritieren.Ich fhle, wie sich die Feder in die Lnge zieht: Welch unertrgliche Spannung, die nicht nur in der Luft liegt.Gerade in diesem Augenblick erblicke ich die schnsten Momente in meinem Leben und ich erinner' michan die Gefhle, die mir damals noch fremd waren, die so pltzlich kamen, da ich sie viel zu spt wahrnahm.Sie sind so nah dran, die Bilder der Vergangenheit. Es ist so still, obwohl in mir jemand nach Hilfe schreit.Ich bin es leid, wenn man lernt diesen Schmerz zu spren. Ich wollte Freiheit und steh' vor verschlossenen Tren.Ich mag mich gar nicht rhren, denn Bewegung engt mich ein. Regungslos schau' ich tief in mein Bewutes ein.Es mu sein, ich nehm' mein Schicksal selbst in die Hand, doch meine Absichten sind greifbar wie mein Schatten an der Wand.Ein fremder Ort, zum Greifen nah! Bin ich erst mal dort, bleibt nichts, wie es war!Diese Stimme, die immer zu mir spricht: Kein Ausweg in Sicht! Doch ich antworte nicht!Ein fremder Ort, zum Greifen nah! Bin ich erst mal dort, bleibt nichts, wie es war!Diese Stimme, die immer zu mir spricht: Kein Ausweg in Sicht! Doch ich antworte nicht!Ich nehm' die letzten Reserven aus meinem Arzneischrank, mix' sie mit Wodka und trinke diesen Heiltrank.Unheilbar krank meine Selbstdiagnose, ich ertrag' den Alltag nur noch unter Hynose.Vollkrper-Narkose, endlich tritt die Wirkung ein, es knnte mich umbringen, doch das sollte mir recht sein.Nie mehr wegen Schmerzen schreien, endlich bin ich frei. Nichts ist fr die Ewigkeit und meine Zeit ist jetzt vorbei.Ich schau' mich noch ein letztes Mal in meiner Wohnung um: Der Fernseher steht auf stumm, mein letzter Auftritt ohne Publikum,Klamotten liegen rum, Unordnung wie in meinem Hirn, doch bei meiner Zukunft braucht mich das nicht stren.Knnt' mich doch einer hren und die Entscheidung abnehmen. Ich fhle mich gerade alles andere als bequem.Aber so kann's gehen, keine Zeit fr's Selbstmorden. Jetzt rum' ich erst mal auf und mach' den Rest dann morgen.



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