Tekst piosenki
Ich erinner mich, als wär es heute, wie es war, wie du da lagst, so sinnlich — du botest mir dar: deine Treue, deine Ehre, deine Kehle so weiß. Glaubst du nicht, dass mein Denken noch heute darum kreist, wie es wäre, wenn Stahl in deinen Adern Heimat fänd? Weil dir von den bösen Worten immer noch die Zunge brennt, wie laut wäre dann und vertraut dein Geschrei? Wenn du glaubst, dein perfides Spiel wär mir einerlei — nein, ich sage dir: die Lust würde mich nicht mehr verlassen. Könnte ich die Hand, die mich so quält, in harte Fesseln passen, und besessen von dem Schmerz würdest du glauben, es wär Spaß, doch ich werf dich dem Tier in meinem Herzen vor zum Fraß, und dann wimmerst du doch, wie du es zu tun pflegst, nur weil du für dein Gegenüber nichts als Demut hegst. Glaubst du nicht, du hast in meinen Augen längst den Stolz verloren, den ich in dir sah, als ich dich liebevoll erkoren, mich zu begleiten auf dem Weg, der mir so geschaffen schien? Für dich in deiner Schönheit und mich vor dir auf Knien — doch bedenke: dies war Torheit und ich habe sie erkannt, und an deinen bösen Worten habe ich mich nur verbrannt. Du hast nichts, aber gar nichts, was mir liebenswert erscheint, deswegen hab ich dir auch überhaupt kein Tränchen nachgeweint. Nein, die Antwort, du Teufelin, ist hier in meinem Stahl, den ich deiner Kehle biete. Sieh, dein Gesicht wird ja ganz fahl; bist du bange, hast du Angst — ist dir nun nicht wirklich wohl? Hast du mich denn so verkannt und nun lache ich frivol, wie du dich in meinen Kissen windest: Fesseln an der Hand, an den Beinen und ebenso an deinem Verstand. Voller Panik willst du rufen, doch dein Maul ist dir geknebelt. Denkst du denn, du kannst dich retten? Wie ein Hund, der freundlich wedelt — die Zeit der Vergebung, die ist lange schon vorbei. Ich halte nur noch inne und dann schneid ich dich entzwei: vom Kopf bis zur Sohle, und die Kehle schlitz ich auf. Dann ist endlich Ruhe und ich sag: ich warte nur darauf, dass der letzte Seufzer, der so kläglich klingt in deinem Mund, dir entführt. Und dann schneid ich deine Haut so rot und wund — wenn dich einer findet, Mädchen, wünsch ich dem 'nen starken Magen, denn es wird kein schöner Anblick, das kann ich dir jetzt schon sagen. Und dann hat dein Spott ein Ende und die Schönheit ist dahin, weil ich in deinem Fleisch der Würgeengel bin. Ruf noch einmal deinen Gott — war es Männlein oder Weib? Dir zu helfen ist unmöglich; dich hab ich mir einverleibt. Und nun glaub nicht, weil du mir einmal die Liebste bist gewesen, dass ich deinen Tod bedaure oder etwa dein Verwes'n; denn für mich da bist du lange schon davor dahingestorben, und ich hätte nicht für Geld um deine falsche Gunst geworben. Du bist tot, bist vergessen, nur ein bitterer Nachgeschmack, und die Erinnerung wird, genau wie du, in Stücke kleingehackt. Rest in peace in meinen Laken — ich schwör, ich komm nicht mehr her. Und wo ich nun gleich hingehe, finden die mich nimmermehr. Nimm noch dies auf den Weg, bevor ich endlich von dir lasse: du bist die Einzige, die ich heute, morgen und auf immer hasse.





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