Tekst piosenki
Das Haus um mich herum verwittert,
Ich seh' ihm dabei zu,
Wie es in sich versinkt.
Die meisten Fenster sind vergittert,
Es gibt kein Geheimnis,
Das durch die Mauern nach aussen dringt.
Die Flucht heraus will mir nicht glcken,
Obwohl die Eisen
Und die Steine brchig sind,
Seh' ich sie nher heranrcken,
Dicht vor meine Augen,
Ihre Nhe macht mich blind.
Wie wurden unter
Dem selben Mond geboren,
So wurde fr uns
Der gleiche Weg auserkoren.
Unter den Sternen
Sollen wir der sein,
Der am allerhellsten scheint.
Wir sind der Morgen,
Der Tag und Nacht vereint.
Ich hab' mir diese kleine Zelle
Aus allen Zellen
Auf der Welt herausgesucht.
Ihr zu entkommen, zu entfliehen
Habe ich bisher
Niemals nur annhernd versucht.
Fielen die Gitter aus den Wnden,
Ich hebte sie auf,
Hielt mich hinter ihnen fest.
Mit meinen eigenen zwei Hnden
Kette ich mich an,
Ich gehe nicht, bis man mich gehen lsst.
Du bist so wie dieses Gefngnis,
Du schreist nach Liebe,
Doch Du spendest keinen Trost.
Du gertst weiter in Bedrngnis,
Weil Du Deine Zunkunft
Nur mit langen Hlzern auslost.
So sitze ich in meiner Ecke
Und warte darauf,
Dass Du meinen Hunger stillst.
Ich zhl' die Risse in der Decke
Und stehe nicht auf,
Bis Du endlich gehen willst.


![N.U. Unruh, Einstürzende Neubauten: "Podpalaliśmy sceny, ale ludzie zaczęli tego od nas oczekiwać" [WYWIAD]](https://i.iplsc.com/000N6A8ACT4324FR-C492.webp)



